|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Gericom kaufen 03.05.2002
Erste Bank
Die Analysten der österreichischen Erste Bank empfehlen die Aktie der Gericom AG (WKN 565773) weiterhin zum Kauf.
Angesichts der am Donnerstag - von Seiten des Anleger Magazins "Der Aktionär" - verbreiteten Gerüchte über mögliche Zahlungsschwierigkeiten, Insolvenzgefahr und Bilanzmanipulationen habe die Aktie des Linzer Notebookherstellers Gericom kurzfristig deutliche Kursverluste hinnehmen müssen. Nach einer Stellungnahme und einem Dementi von Seiten Gericoms habe sich die schwer unter Druck geratene Aktie leicht erholt.
Den Analysten seien in der mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerk, versehenen Bilanz 2001 keine Unregelmäßigkeiten aufgefallen. Ende 2001 hätten dem Unternehmen rund 42 Mio. liquide Mittel zur Verfügung gestanden. die laut Firmenauskunft per 30. April 2002 auf etwas über 49 Mio. Euro angestiegen seien. Zusätzlich verfüge das Unternehmen über 167 Mio. Euro Kreditrahmen, die laut Gericom aktuell auch bei weitem nicht ausgenützt seien.
Von Seiten des Unternehmens seien aufgrund dieser Vorkommnisse rechtliche Schritte eingeleitet worden. Ebenso seien von Gericom die Planzahlen 2002 (Umsatz 640 Mio., EBIT rund 34 Mio. Euro) bestätigt worden. Die Analysten gingen davon aus, dass Gericom im Gesamtjahr 2002 - trotz des schon angekündigten verhaltenen 1. Quartals 2002 - mit den neuen Produkten sowie dem Anziehen des Portable PC Markts das Wachstum fortsetzen und die Umsatz- und Ertragsziele erreichen könne.
Aufgrund des derzeit sehr niedrigen Kursniveaus und der daraus resultierenden attraktiven Bewertung halten die Analysten der Erste Bank ihre Kaufempfehlung für die Gericom-Aktie aufrecht.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|